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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Atlaslogie®

Autor: Peter Ramsauer, Turnhallenstr. 14, 77866 Rheinau
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Der Atlas (griech. Träger) ist der erste Halswirbel, über dessen Bedeutung sich Heilkundige schon in der Antike bewusst waren. Der Kanadier Daniel David Palmer (1845-1913), Begründer der Chiropraktik, begann 1895 mit den ersten Wirbelbehandlungen. Er ging davon aus, dass eine gut ausgerichtete Wirbelsäule dem Körper die Möglichkeit gibt optimal zu arbeiten. In den 1980er Jahren griff Walter Landis diesen Gedanken in der Schweiz auf und fokussierte sich auf den 1. Halswirbel, den Atlas. Daher nannte er seine Methode Atlaslogie – Die Lehre vom Atlas.

Der Atlas ist mit seinem Gegenspieler Axis (2. Halswirbel) dafür verantwortlich, dass wir unseren Kopf in jede Richtung bewegen können. Durch ihn verlaufen alle Nerven die vom Hirn zum Körper und zurückführen. Bereits eine leichte Verschiebung durch Fehltritte und Stürzte, aber auch durch einen Arbeits-, Sport und Verkehrsunfall können die Nervenbahnen einengen und körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Ohrensausen und Nackenschmerzen verursachen.

Der Atlas korrespondiert mit dem fünften Lendenwirbel. Ist der Atlas schief, kann auch der fünfte Lendenwirbel verschoben sein. Wir sprechen dann von einem Beckenschiefstand. Ist das Becken verschoben, treten am Anfang häufige Kopf-, Schulter- und Rückenschmerzen auf. Bleibt der Beckenschiefstand weiterhin unbehandelt kann eine Fehlstatik an der Wirbelsäule mit Haltungsschäden und einseitige Belastung des Skeletts entstehen. Tiefer Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Hüft- oder Knieschmerzen kann die Folge sein. Durch eine anhaltende Fehlhaltung der Wirbelsäule können auch die austretenden Nerven gequetscht werden. Es entstehen Ablagerungen in den Organen und in den Gewebezellen. Herzbeschwerden, hoher Blutdruck, Bronchitis, Magenprobleme oder Verstopfung können zum Beispiel Symptome von blockierten Organen sein.

Die Atlaslogie ist für Menschen jeglichen Alters geeignet. Sie hat sich vor allem bei Schleudertrauma und Atlasblockade, Kopfschmerzen und Migräne, Nacken- Schulter- und Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Beckenschiefstand, aber auch bei Erkrankungen der Inneren Organe, die von der Wirbelsäule ausgehen bewährt.

Die Behandlung

Als erstes werden beim Patienten Beintests gemacht. Sie zeigen auf ob ein Beckenschiefstand vorhanden ist und auf welche Seite der Atlas verschoben ist. Der Beckenschiefstand ist sichtbar an einem kürzeren Bein. Durch Befühlen und Abtasten an den seitlichen Fortsätzen am Atlas wird die Lage des Atlas festgestellt. Es gibt bis zu 18 möglichen lokalisierbaren Atlasverschiebungen.

Nach der Diagnose wird der Atlas energetisch in Schwingung gesetzt. So kann sich der Atlas selber in eine optimale Lage zurückschwingen. Diese Schwingung geht über die Wirbelsäule hinunter bis zum fünften Lendenwirbel. Das Becken richtet sich wieder aus und Wirbelverschiebungen werden gelöst. Dadurch erhalten wir eine bestmögliche Statik an der Wirbelsäule. Blockaden am des Nervensystems werden aufgehoben. Die Nervenimpulse fließen ungehindert in alle Organe. Der Körper kann sich regenerieren und selbst heilen.

Wie viele Sitzungen benötigt werden hängt ganz von der Schwere des Rückenproblems, aber auch vom Alter und der Konstitution eines Patienten ab. Es wird empfohlen, die Behandlung erst dann abzuschließen, wenn die Wirbelsäule eine bestmögliche Statik erlangt hat.

© Peter Ramsauer. Alle Rechte liegen beim Autor.

Siehe auch: Chiropraktik

Veröffentlicht am 29.12.2008, zuletzt geändert am 16.02.2011.

Literatur

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