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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Chakrenarbeit

Von Ramona Meißner, Hamburg

Der Begriff »Chakren« stammt aus der indischen Energielehre und bezeichnet die lebenswichtigen Energiezentren im Astralleib, dem neben dem materiellen Körper existierenden feinstofflichen Körper eines jeden Lebewesens. Chakren sind als dynamische Kraftzentren von Lebenskraft und Bewusstsein zu betrachten, die Energie im menschlichen und tierischen Körper erzeugen und trichterartig über den Körper hinaus verbreiten.

Wird der Energiefluss in einem Chakra durch emotionale Belastungen (z.B. Schock, OP-Trauma, Misshandlung, Trauer, häufige Angstgefühle, Stress und Sorgen), körperliche Erkrankungen oder eine Narkose behindert oder verlangsamt, ist seine Funktion beeinträchtigt. Da sich die körperliche, seelische und geistige Ebene stets gegenseitig beeinflussen, kann dies zu verschiedenen Beschwerden führen. Die Chakraarbeit geht davon aus, dass die geistige Ebene allen anderen Ebenen übergeordnet ist.

Vertiefende Informationen

Wenn die Chakren einwandfrei funktionieren, sind sie nach gängigen Vorstellungen weit geöffnet, drehen sich lebensaufbauend im Uhrzeigersinn und nehmen pausenlos Energie aus dem universalen Energiefeld auf – aus dem Universum und von der Erde.

Das Chakrensystem besteht aus sieben Hauptchakren und zahlreichen Nebenchakren, es steuert beispielsweise auch die endokrinen Drüsen im Körper, die ihre Stoffe direkt ins Blut, in die Lymphe oder in das Gewebe abgeben.

Die 7 Hauptchakren sind:

Jeder Heilungsansatz geht vom Herzchakra aus. Eine Heilung von Beschwerden und Störungen jeglicher Art setzt daher voraus, dass der Patient es zulässt, sein Herzchakra zu heilen. Dies bedeutet letztlich einen mühsamen, meist lebenslangen Lern- und Bewusstwerdungsprozess für den Menschen, um

Wenn ein Mensch bei einer emotional schmerzhaften Lebenserfahrung sein Gefühl im Herzen verdrängt bzw. von sich abtrennt, dann blockiert er damit auch sein Herzchakra. Dadurch stagniert der Energiefluss in diesem Chakra, es verstopft gewissermaßen, die Drehung wird unregelmäßig oder wechselt sogar gegen den Uhrzeigersinn und wirkt damit lebensabbauend. Bei Tieren ist es ähnlich – mit dem Unterschied, dass sie nicht so kopflastig sind. Sie haben nicht so sehr die Neigung, negative Denkmuster anzusammeln und festzuhalten wie wir Menschen dies tagtäglich tun.

Umso wichtiger ist es, die Chakren möglichst stabil zu halten bzw. zu stimulieren und insbesondere nach Belastungen rasch wieder auszugleichen. Möglichkeiten gibt es sehr viele, je nach persönlicher Bereitschaft und Vorliebe für die jeweiligen Heilverfahren. Dazu gehören Bach-Blüten-Essenzen, Australische Buschblüten, Edelsteine, Farblicht, Geistheilung, Aura-Soma, Reiki und vieles mehr. In gewissen Abständen sollte man die Chakren durch einen seriösen, verantwortungsbewussten Behandler seines Vertrauens kontrollieren und gegebenenfalls ausbalancieren lassen, sofern man selbst nicht die Fähigkeit dazu erlernt hat.

Sich einer Chakrenbehandlung zu unterziehen bedeutet jedoch nicht, wie fälschlicherweise oft geglaubt, seine gesamte Eigenverantwortung einfach beim Heiler abzugeben und sich alles Störende regelmäßig »wegzaubern« zu lassen – auch wenn diese Möglichkeit oft suggeriert oder gar versprochen wird. Bei seriöser, gewissenhafter Energiearbeit mit Chakren und Auraschichten wird der Patient stets in seiner gesamten Individualität respektiert. Dazu gehört nach gängiger Auffassung auch die Berücksichtigung des Umstandes, dass eine Auflösung negativer Energien oder eine Heilung immer nur insoweit möglich ist, wie der individuelle, göttliche Lebensplan des betreffenden Menschen oder Tieres dies zum jeweiligen Lebenszeitpunkt erlaubt und vorsieht. Um Heilung bitten kann und darf man immer, aber sie lässt sich niemals erzwingen.

Autorin: Ramona Meißner, Hamburg

Siehe auch: Chakra-Diagnose und Harmonisierung · Energiearbeit · Chakra Blütenessenzen · Indianisches Chakraheilen

Veröffentlicht am 30.11.2006, zuletzt geändert am 03.12.2015.

Literatur

Adressen zum Thema »Chakrenarbeit«

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