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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Craniosacrale Therapie

Autor: Kurt Mölich, Wilhelmstr. 34, 56112 Lahnstein
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Wirkungsweise der Craniosacral Therapie

Die Craniosacral Therapie ist eine Körperarbeit bei der dem Klienten mit Respekt und Aufmerksamkeit begegnet wird.
Dabei unterstützt der Praktizierende mit feinen manuellen Impulsen und spezifischen Techniken, welche die Eigenregulierung des Körpers förden, die Klienten auf dem Weg zur Selbstheilung.
Die Gesundheit im Menschen wird unterstützt und eigene Ressourcen werden gestärkt, so dass positive Veränderungen stattfinden können.
Zurückliegende Traumata die beispielsweise durch Sturz, Schock, Operationen, Unfall (z.B. Schleudertrauma) oder Geburt verursacht wurden und chronische Dysfunktionen können sich spontan aus dem Zellgedächtnis lösen.
Auch bei Schlaflosigkeit, Migräne, Rückenbeschwerden und zahlreichen psychosomatischen Beschwerden wurden gute Ergebnisse erzielt.

Der Ansatz der Craniosacral Therapie

Das Craniosacarale System beinhaltet die beiden Pole Schädel (Cranium), Kreuzbein (Sacrum), Gehirn- und die Rückenmarkshäute (Membranen) sowie Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten. Innerhalb dieses Systems pulsieren rhythmisch die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten.
Dieser Rhythmus, der Craniosacral Rhythmus, überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung, Funktionsfähigkeit und Gesundheit des Menschen. Veränderungen in diesem System geben die nötigen Hinweise für die therapeutische Arbeit mit den betroffenen anatomischen und energetischen Strukturen.

Der Ursprung und der Hintergrund der Craniosacralen Therapie

Die Craniale Osteopathie wurde Anfangs des letzten Jahrhunderts von Dr. William G. Sutherland auf der Basis der Osteopathie (Knochenheilkunde) entwickelt und erlangte schließlich als Craniosacral Therapie durch Dr. John Upledger einen noch größeren Bekanntheitsgrad.

Der Name Craniosacral Therapie setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen. Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert.

Dr. Sutherland stellte fest, dass der Ursprung der die rhythmischen Bewegungen verursacht eine besondere Kraft ist. Diese Kraft nannte er Primäratmung oder auch Lebensatem. Es ist der Impuls, welcher das System in Gang setzt.

Der Lebensatem drückt sich im ganzen Körper aus. Er ist direkt mit der Lungenatmung (sekundäre Atmung) und der Gewebeatmung des zentralen Nervensystems verbunden, welche die gesamten Körperfunktionen regulieren. Somit haben wir heute mit der Craniosacral Therapie eine ganzheitliche Behandlungsform mit unterschiedlichen Ansätzen, die sich optimal ergänzen.

Klientel, Zeitaufwand und Arbeitsform

Die Craniosacral Therapie kann vor der Geburt bei Schwangeren, am Neugeborenen bis hin zum alten Menschen angewendet werden. Dies ist auch dann möglich wenn diese in sehr schmerzvollem oder gebrechlichem Zustand sind.

Eine Behandlung dauert ungefähr eine Stunde, bei Kindern und älteren Menschen kann sie kürzer sein. Der Klient / die Klientin liegt in bequemer Kleidung auf einer Massageliege. Es kann auch im Sitzen gearbeitet werden. Sehr behutsam und respektvoll wird am ganzen Körper behandelt. Die Therapie kann verbal begleitet werden oder in Ruhe stattfinden. Die Sitzungen sind auf die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte ausgerichtet. Die Anzahl und Häufigkeit der Behandlungen orientiert sich am Heilungsprozess.

Der Klient wird durch den therapeutischen Dialog resourcenorientiert begleitet. Dies geschieht ohne Wertung und begünstigt auch auf emotionaler Ebene ein tiefe Entspannung.

Weitere Indikationen

Asthma, Atembeschwerden, Bandscheibenvorfall, Ischiasbeschwerden, Hypertonie, Depressionen, Erschöpfungszustände, Hormonstörungen, Hörstörungen (z.B. Tinnitus), Hyperaktivität, Konzentration-, Lernschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Migräne, motorische und sensorische Störungen, Schlafstörungen, Schock, Unfälle, Spasmen, Stress, Verdauungsprobleme, Zahn- und Kieferprobleme, Zähneknirschen usw.

© Kurt Mölich. Alle Rechte liegen beim Autor.

Siehe auch: Osteopathie

Veröffentlicht am 05.10.2006, zuletzt geändert am 25.02.2011.

Literatur

Adressen zum Thema »Craniosacrale Therapie«

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