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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Energieheilen

Von Peter Wolf, Kiel

Im Allgemeinen wird der Begriff Energieheilen als Synonym für eine Reihe energetischer Heilweisen (Spirituelles Heilen, Geistheilen, Energiearbeit usw.) verwendet. Im Besonderen kennzeichnet er aber eine (wissenschaftliche) Anschauung, die den Menschen (und andere lebende Organismen) als Bestandteil einer energetischen Materiedefinition begreift. Die wissenschaftliche Forschung ist sich seit langem darüber einig, dass das gesamte Universum einschließlich unseres Sonnensystems und der Menschen, Tiere und Pflanzen sowie aller »unbelebten« Bestandteile nichts anderes ist als eine Erscheinungsform einer alles durchdringenden und alles bildenden Energie, die sich u.a. in Form energetischer Wellenmuster manifestiert. So gesehen gibt es nichts »festes«, keine »Körper« oder ähnliches. Alles, was uns als »Körper«, »fest«, »anfassbar« usw. erscheint, ist nach dieser Auffassung lediglich ein »Energiebündel«, in das wir nicht ohne weiteres eindringen, es durchdringen oder es verändern können, wenn wir nicht die dazu erforderliche Energie besitzen. Nach diesem Weltbild ist der Mensch also kein »fester Körper« sondern ein sich permanent veränderndes »Energiebündel«, welches in ständiger Wechselwirkung mit seiner Umwelt steht, die ebenfalls ausschließlich aus solchen Energiebündeln besteht.

Alle Energieheilung geht davon aus, dass das Energiebündel Mensch (Tier, Pflanze) in einem allgemeinen Normalzustand, den wir als »gesund« bezeichnen, eine bestimmte Form hat. Geraten wir in einen Zustand, in dem diese Form vom Normalzustand abweicht, deutet dies auf einen Zustand hin, den Energieheiler als »energetisches Ungleichgewicht« bezeichnen und den man, wenn er sich dauerhaft manifestiert, als »krank« bezeichnen kann. Ziel der Energieheilung ist es, solche Abweichungen vom Normalzustand zu erkennen, diese auszugleichen und den Normalzustand weitestgehend wieder herzustellen.

Da in dieser Weltanschauung alle Materie aus Energie besteht, stehen der Energieheilung eine Vielzahl Hilfsmittel zur Verfügung, die in der Lage sind, ein energetisches Ungleichgewicht positiv zu beeinflussen. Ob es die Hände oder die Worte eines Heilers sind, die energetische Kraft religiösen Glaubens, Farben oder Düfte, Klänge oder Gesang, Licht- oder Wärmestrahlen oder die energetischen Schwingungsmuster eines homöopathischen Medikamentes, eines haben alle gemeinsam: Fachgerecht eingesetzt und richtig dosiert können sie mit ihrer eigenen Energie das aus dem Gleichgewicht geratene Energiebündel Mensch wieder stabilisieren.

Streng genommen könnte man nach dieser Anschauung zwar auch jedes synthetische Medikament und jede klassische medizinische Therapie zur Energieheilung zählen, denn auch sie sind letztlich Erscheinungsformen der gleichen Energie. Der Unterschied ergibt sich aus dem ganzheitlichen Menschenbild der naturheilkundlichen Tradition, in dem der Mensch nicht nur ein biochemischer Mechanismus ist, sondern eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden hier als eine Störung des komplexen energetischen Regulationssystems gesehen und nicht als losgelöste, eigenständige Fehlfunktion eines biochemisch-mechanischen »Apparates« oder eines einzelnen Organs. So befolgt Energieheilung vorrangig das Ziel, die Ursachen eines entstandenen Ungleichgewichtes zu beseitigen und nicht nur die Symptome.

Siehe auch: Energiearbeit · Geistiges Heilen · Pranaheilen · Spirituelle Heilung

Veröffentlicht am 05.06.2007, zuletzt geändert am 25.02.2011.

Literatur

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