Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen
Entschlackung
Autorin: Petra Wiegand, Hornauer Str. 174 , 65779 Kelkheim am Taunus
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Die Ursache vieler Krankheiten ist die Verschlackung/Vergiftung (Anhäufung unerwünschter Substanzen) im Körper. Diese Substanzen (Toxine genannt) verhindern ein optimales Funktionieren des Organismus. Normalerweise ist der Organismus in der Lage selbständig zu entgiften. Um den Körper von den Toxinen zu befreien, hat der Organismus verschiedene Möglichkeiten: sie z.B. über die Leber, Niere, Darm, Lunge, Haut umzuwandeln bzw. auszuscheiden.
Wird aber durch Ernährungsfehler, Alkohol, Zigaretten, Medikamente, Kosmetika etc. zu lange und zuviel die Entgiftungsmöglichkeiten überlastet, werden die Toxine im Bindegewebe und an anderen Stellen im Organismus eingelagert.
Eine Überlastung der Entgiftungskapazität zeigt sich dann z.B. in
- Hautproblemen (unreine Haut, Ekzeme, Ausschläge)
- Reaktion der Verdauungsorgane (Erbrechen, Durchfälle)
- Schleimbildung in den Atmungsorganen (Bronchien, Nebenhöhlen, Nase)
- Urinveränderungen (sauerer Geruch, dunkelgelbe Farbe, brennend)
- Dellenbildung im Bindegewebe
- Chronisch entzündete Mandeln
- Starke Periodenblutung
- Bildung von Geschwüren, Hämorrhoiden
Deshalb sollte – auch wenn sich noch keine Beschwerden zeigen – zweimal im Jahr eine Entschlackungskur durchgeführt werden.
Neben der Ernährungsumstellung kann eine Entschlackungskur z.B. durch
- Kräuter und Pflanzen in verschied. Darreichungsformen (innerlich/äußerlich)
- Nahrungsmittel mit entgiftenden Wirkstoffen
- Stimulation von Reflexzonen an den Füßen und am Rücken
- Massagen (Bindegewebsmassagen, Pneumatische-Pulsations-Therapie)
- Wasseranwendungen (nach Kneipp, Elektrolysefußbad)
- Ohr- und Körper-Akupunktur
- Bioresonanztherapie / Radionik
- Darmwaschungen
- Fastenkuren
- Atemtherapie
erfolgen. In jedem Fall ist das Ziel, die Entgiftungsorgane zu unterstützen, vermehrt Toxine auszuscheiden. Viel Wasser ohne Kohlensäure zu trinken, ist bei einer Entschlackungskur oberstes Gebot, damit die Toxine den Körper auch verlassen können.
Mittels eines einfachen Urintests (in der Praxis) kann die Entgiftungskapazität und die Belastung des Körpers mit metallischen Toxinen vor und nach der Entschlackungskur festgestellt werden, so dass der Erfolg sichtbar wird.
© Petra Wiegand. Alle Rechte liegen bei der Autorin.
Siehe auch: Bioresonanztherapie · Darmsanierung · Radionik
Veröffentlicht am 11.10.2006, zuletzt geändert am 25.02.2011.
Literatur:
Adressen zum Thema »Entschlackung«
© 2012 Gesunder-Mensch.de - Portal für ganzheitliche Gesundheit. Zuletzt geändert: 25.02.2011. (0,169 Sek.)
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