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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Gewaltfreie Kommunikation

Autorin: Brigitte Zieren-Kobsa, Schützenstraße 39, 84028 Landshut
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Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist eine Möglichkeit, sich mit seinen eigenen Gefühlen und seinen natürlichen Bedürfnissen zu verbinden und in der Verständigung mit dem Gegenüber anzuwenden. Marshall B. Rosenberg, Doktor der Psychologie, ging mit der Begründung der Gewaltfreien Kommunikation dem Wunsch nach, die Menschen zu verstehen und Frieden zu schaffen. Dazu ging er zwei wichtigen Lebensfragen nach: Was genau geschieht, wenn wir die Verbindung zu unserer einfühlsamen Natur verlieren und uns schließlich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten? Und umgekehrt, was macht es manchen Menschen möglich, selbst unter schwierigen Bedingungen mit ihrem einfühlsamen Wesen in Kontakt zu bleiben?

Rosenberg geht davon aus, dass wir Menschen Freude am einfühlsamen Geben und Nehmen haben und dieses unserem natürlichen Wesen entspricht. Aus dieser Erkenntnis entwickelte er eine prozessorientierte Methode, um in Konflikten zu vermitteln und die Bereitschaft zur Kooperation zu fördern. Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation sind:

  1. Beobachtung
  2. Gefühl
  3. Bedürfnis
  4. Bitte.

In der Gewaltfreien Kommunikation möchten wir nicht, dass ein Mensch aus Angst, Schuld- und Schamgefühlen handelt. Es gibt keine Forderungen, sondern echte Bitten und die Aufmerksamkeit wird nicht auf ein »Fehlverhalten« gerichtet, sondern auf die natürlichen Bedürfnisse eines jeden Menschen. Wir entdecken das Potenzial unseres Einfühlungsvermögens, wenn wir uns auf die Klärung von Beobachtung, Gefühl und Bedürfnis konzentrieren, statt zu diagnostizieren und zu beurteilen. Dieses intensive Zuhören fördert Einfühlung, Aufrichtigkeit, wertschätzenden Kontakt und dabei entsteht auf beiden Seiten der Wunsch, von Herzen zu geben.

Bei diesem Prozess treten wir für unsere eigenen Bedürfnisse ein und gleichzeitig sind wir daran interessiert, dass die Bedürfnisse des Gegenübers gewahrt und geachtet sind. Unsere Vision ist es, dass Lebensräume entstehen, wo die von der Natur gegebenen Bedürfnisse Aller zählen.

© Brigitte Zieren-Kobsa. Alle Rechte liegen bei der Autorin.
Veröffentlicht am 30.01.2008, zuletzt geändert am 25.02.2011.

Literatur

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