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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Homöopathie bei Tieren

Autorin: Johanna Winterot, Hauptstraße 40, 23845 Wakendorf I (bei Bad Oldesloe)
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Die Homöopathie hat in der Tierheilkunde eine ebenso lange Tradition wie in der Humanmedizin. Erste Aufzeichnungen finden sich bereits um 1815.
Ähnlich wie in der Humanmedizin ist auch bei Tieren die homöopathische Behandlung sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheiten angezeigt. Eine Form der Behandlung ist die Konstitutionstherapie. In dieser stehen die akuten Symptome nicht im Vordergrund sondern die Gesamtheit des Tieres mit seinen körperlichen und psychischen Eigenschaften, die durch genetische Anlagen und die Umwelt geprägt worden sind, wird berücksichtigt. Besonders wichtig sind die Eigenschaften, die von gesunden Tieren abweichen, der Charakter des Tieres und das individuelle Aussehen.

Probleme, die mit der Konstitution des individuellen Tieres zusammenhängen können sind beispielsweise Schuppen und Haarausfall, Angst bei Dunkelheit, Gelenksprobleme wie Arthrosen, schlechte Heiltendenz der Haut, diverse Anfälligkeiten z.B. auf Pilze, Erkältungskrankheiten oder Sehnenverletzungen.

In der Konstitutionstherapie ist eine gute Kenntnis der Arzneimittel sowie eine gute Beobachtungsgabe des Tierheilpraktikers und des Besitzers gefragt. Das Bild, dass sich der Tierheilpraktiker nach einer Anamneseerhebung gemacht hat, wird mit Arzneimittelbildern des homöopathischen Arzneimittelbuches (Materia Medica) verglichen, das passende Mittel ausgewählt und verabreicht.
Mit der nötigen Sensibilität und Geduld kann auch eine langjährige chronische Krankheit zur Heilung kommen. Die Konstitutionstherapie umfasst nicht nur das jeweilige Symptom, das sich momentan zeigt, sondern das gesamte Tier wird mit ?seinem individuell angepassten? Mittel therapiert.

Der Heilungsprozess durch das Konstitutionsmittel ist sehr tief greifend und hat eine umfassende, körperliche und psychische Wirkung. Eine Krankheit, die das Tier im Laufe seines Lebens durchgemacht und nicht verarbeiten konnte, hat eine Chance auszuheilen und stellt dann kein ?Störfeld? mehr da. Zusätzlich wird die Konstitution von Grund auf gestärkt.
Früh eingesetzt vermag die Homöopathie viel zu regulieren, sodass sich Krankheiten erst gar nicht manifestieren können.

© Johanna Winterot. Alle Rechte liegen bei der Autorin.

Siehe auch: Homöopathie

Veröffentlicht am 25.04.2007, zuletzt geändert am 25.02.2011.

Literatur

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