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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Inka-Tradition

Autor: Hans-Martin Beck, Im Lebküchel 7, 69181 Leimen
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Q'eros, die heutigen Nachfahren der Inkas. Foto: Hans-Martin Beck.

Die Religion der Inka, auch »Inka-Tradition« »andine spirituelle Kunst«, »Inka-Heilkunst« oder »Inka-Schamanismus« genannt, gehört wie der Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus, Taoismus, Islam, das Judentum und die christlicher Lehre zu den großen Weltreligionen. Sie wird oft auch als Natur-Mystik bezeichnet, da ihrem Verständnis nach der Mensch nicht von der Natur mit all ihren Lebewesen getrennt sein kann. Alles ist eins und alles ist miteinander verbunden.

Energien harmonisieren

Diese einzigartige Mischung aus Pragmatismus und Spiritualität mag auch der Grund dafür gewesen sein, dass die Inka innerhalb von nur zwei Generationen ein Weltreich erschufen, dessen Fläche größer war als die des Römischen Reiches und auch größer als das Reich Alexander des Großen. Zudem waren sie bis heute die einzige Gesellschaft in der Geschichte der Menschheit, in der es weder Hunger noch Armut gab!

Gemäß der Inka-Tradition besteht das ganze Universum aus Materie, aus Energie, die lebt. Alles Leben strahlt Energie aus und alles ist von lebendiger Energie vollständig umgeben. Lebendige Energie ist im Überfluss vorhanden und dieser Überfluss an Leben (und im Leben) ist für jeden Menschen frei zugänglich und kostenlos. Um ein reiches und erfülltes Leben zu leben, muss man sich lediglich mit der lebendigen Energie des Universums verbinden.

Lebendige Energie

Lebendige Energie kann dabei nur zwei Zustände haben: leicht oder schwer, niemals aber negativ, angreifend oder verletzend. Menschen sind die einzigen Lebewesen, die schwere Energie erschaffen können, da sie aufgrund ihres freien Willens Energie entweder fließen lassen oder blockieren können. Menschen begegnet die Inka-Tradition mit nur einem einzigen Gebot: Ayni. Dies bedeutet so viel wie »Geben und Nehmen«, aber auch »Teilen«; Teilen von Wissen und Weisheit, so dass sich Menschlichkeit entwickeln und Harmonie gestärkt werden kann.

Inka-Samen und Ayni

Von Geburt an trägt jeder Mensch in sich einen sogenannten »Inka-Samen«, etwas Göttliches, das alle Informationen enthält, um zu wachsen, ein erfülltes Leben zu führen und zufrieden zu sein. Wenn der Inka-Samen die innere Landkarte des Lebens ist, dann ist Ayni der Kompass, der die Richtung anzeigt.

Das Ziel aller Aktionen und Verhaltensweisen in der Inka-Tradition besteht immer darin, Energien fließen zu lassen.

Diese integrierende und offene Einstellung wird bis heute von den alten Meistern der Inka-Religion gelehrt. Unter den Nachfahren der Inka, den andinen Indios, gelten die Q’eros als die Meister des alten Wissens, denn sie haben deren Religion und Tradition bis heute in einer sehr reinen Form bewahrt.

Durch unsere Brille betrachtet könnte man die Energiearbeit der Inka als ein kraftvolles Mittel bezeichnen, um sich seines eigenen Potentials bewusst zu werden, seine Kräfte zu erkennen und diese zu nutzen. Bis heute vermitteln die Q’ero diese alten Werkzeuge der Inka, die einfach zu lernen, einfach zu praktizieren und dabei unglaublich wirkungsvoll sind. Sie können Menschen helfen, schwere Erlebnisse und Situationen aufzulösen und Leichtigkeit ins Leben zu bringen – unabhängig von spirituellen oder religiösen Hintergründen und unabhängig von der eigenen Kultur, den eigenen Hintergründen oder Erfahrungen.

Niemand, der die spirituelle Kunst der Anden lernen oder ausüben möchte, muss konvertieren, etwas aufgeben oder verändern. Selbst Menschen, die noch nie etwas mit Energiearbeit zu tun hatte, können mit Hilfe der Inka-Tradition lernen, ihre Beziehungen zu anderen Menschen, ihr Arbeitsumfeld, ihren Job, ihre finanzielle Situation und letztlich ihr ganzes Leben zu harmonisieren und zu verbessern.

© Hans-Martin Beck. Alle Rechte liegen beim Autor.

Siehe auch: Schamanismus

Veröffentlicht am 18.03.2013, zuletzt geändert am 29.04.2013.

Literatur

Adressen zum Thema »Inka-Tradition«

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