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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Inneres Kind und Reinkarnationstherapie

Inneres Kind und Reinkarnationstherapie

Unsere menschliche Seele ist einer facettenreichen Aufgliederung unterworfen; alle Erfahrungen der verschiedenen Lebensabschnitte, von der Zeugung bis zum letzten Atemzug, sind der Seele als Teilaspekte integriert. Nur wenn alle Teilaspekte der Seele miteinander kommunizieren, kann der Mensch sich als intakte Einheit begreifen, als seelisch gesund, als hingabefähig und doch autark.

Der lebendigste Teil in jedem Menschen ist das sogenannte »Innere Kind«. Lebensfreude, Emotionalität, Liebesfähigkeit und eine tiefe, vom Verstand unberührte Lebensweisheit sind Eigenschaften dieses Seelenanteils. Erlebt ein Mensch in seiner Kindheit eine ihm unerträgliche Situation, kann es zu einer Abspaltung des Inneren Kindes kommen. Mangelndes Selbstwertgefühl, die verminderte Fähigkeit, Emotionen auszudrücken oder zu empfinden, Mut zu selbst bestimmten, freien Handeln, Fröhlichkeit und lebensbejahende Gefühle sind Symptome dieser Traumatisierung bis ins späte Erwachsenenalter hinein.

Um solch »verloren gegangene« Seelenanteile wieder zu integrieren gibt es, neben alten schamanischen Techniken, vor allem zwei Möglichkeiten: Die Regression direkt in die Kindheit des jetzigen Lebens und die Reinkarnationstherapie. In einer Regression in die Kindheit des heutigen Lebens kann über Entspannungs- oder Hypnosetechniken in unbewußte sowie in erinnerte Traumata eingetaucht werden. Dabei kann das Innere Kind kann geborgen werden, indem der erwachsene Teil der Seele sich schützend und liebevoll anbietet, es mit seinen Gefühle wieder anzunehmen.

Umfassender und schonender ist eine Kombination aus Rückführungstherapie in eine alte Inkarnation und anschließender Regression zum inneren Kind. Da in dem gezeigten vergangenem Leben immer dem heutigen Leben sehr vergleichbare Problemkonstellationen aufgedeckt werden, kann sozusagen über den Umweg in die Vergangenheit die Seele behutsam befriedet werden. Oftmals kann hierdurch das Trauma indirekt aufgelöst werden. Wenn der Patient ganze Jahre aus seiner Kindheit nach dem dritten Lebensjahr nicht erinnern kann und/oder während der Reinkarnationssitzung hochemotional reagiert, ist es sinnvoller, nicht über eine weitere Regression zum Inneren Kind Schutzmechanismen der Seele zu durchbrechen.

Ziel sowohl der Reinkarnationstherapie, als auch der Regression zum Inneren Kind ist es, nicht mehr gefühlte Gefühle wieder lebendig werden zu lassen, um das Leben in seiner ganzen emotionalen Breite zulassen zu dürfen, um Selbstwertgefühl und Freude, Verantwortung und Selbstständigkeit leben zu können.

Siehe auch: Reinkarnationstherapie

Veröffentlicht am 12.03.2010, zuletzt geändert am 25.02.2011.

Literatur

Adressen zum Thema »Inneres Kind und Reinkarnationstherapie«

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