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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Kalathari-Massage

Autor: Prakash Frank Sanzenbacher, Rumfordstr. 19, 80469 München
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Die Kalathari-Massage begreift sich als integrative, somato-energetische Behandlungsform. In ihr trifft das Menschenbild der aus dem Yoga stammenden Traditionellen Thailändischen Massage (Nuad) auf die Erkenntnisse moderner westlicher Körperarbeit. Sensitives Arbeiten an dem subtilen Energiesystem des Menschen verbindet sich mit expliziter Tiefengewebsmassage anatomischer Stukturen. Diese Synthese gewährleistet der individuellen Vitalkraft, sich sowohl im Körper fest zu verankern, als auch das gesamte menschliche Bio-Energie-Feld ungehindert zu durchströmen.

Der Eintritt der alles umgebenden kosmischen Energie in den Organismus und die Rückgabe dieser Kraft an Kosmos wird hier angesehen als der grundlegendste Kreislauf alles Lebendigen. Beim Menschen erfolgt dieser Eintritt durch das Nabelzentrum, von wo aus die Energie über bestimmte Kanäle im Körper verteilt wird. Nuad spricht von zehn Energielinien (Sen), die alle im oder um den Nabel herum entspringen und jeweils zu einer Stelle des Körpers ziehen, durch die der Mensch mit seiner Umwelt in Kontakt treten kann: Sinnesorgane, Mund, Hände und Füße sowie die Öffnungen für Ausscheidung und Sexualität.

Eine dieser Linien, der Sen Kalathari, entspringt direkt im Nabel und verläuft in vier Ästen über den Bauch, Brust/Leiste und die Innenseiten der Extremitäten zu den Händen/Füßen.
Sie steht für Bewegung, Handlungsfähigkeit, Verhalten(sweisen) und Einflußnahme auf Geschehnisse im gegebenen Umfeld. Ein ungehindertes Fließen äußert sich in einem authentischen, eigenverantwortlichen Tun im Einklang mit dem inneren Wesenskern (Nabelzentrum), frei von intellektuellen Hinterfragungen (Kopfzentrum), emotionalem Verstricktsein (Herzzentrum) oder biologischer Triebreflexen (Sexzentrum). Nuad nennt diese Linie den »psycho-emotionalen Sen«.

Entlang dem Verlauf dieses Sen Kalathari und auch der Körpermittellinie (Chakren-Kette) werden die umgebenden Strukturen einfühlsam in aller Tiefe massiert. Vor allem dem Brustkorb (Atemsystem), dem Bauch und der Beckenregion wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die großen Gelenke (Schultern/Hüften) werden für ihre volle Bewegungsfreiheit geöffnet und die Sensibilität der Hände und Füße genährt. Behandelt wird also vornehmlich die empfindsame, verletzlichere Körpervorderseite. Der intensive und auch intime Charakter der Berührungen erschließt die eigentlichen Kraftquellen des Menchen wie Offensein, Vertrauen, Hingabe und Körpersinnlichkeit.

Die Kalathari-Massage zentriert den Menschen in seiner Mitte und stärkt diese als primären Impulsgeber zur Daseinsgestaltung. Sie unterstützt dabei, Lebensprozesse anzunehmen und selbstbestimmt darauf zu reagieren; sie regt dazu an, den Mut und die Lust aufzubringen, das ureigene Kraftpotential in diese Welt mit einzubringen.

© Prakash Frank Sanzenbacher. Alle Rechte liegen beim Autor.

Siehe auch: Ayurveda Massage · Chakrenarbeit · Thai Massage · Yoga

Veröffentlicht am 04.10.2008, zuletzt geändert am 25.02.2011.

Literatur

Adressen zum Thema »Kalathari-Massage«

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