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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Pranaheilen

Autor: Anton Lauber, Auenstr. 4a, 82515 Wolfratshausen
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Pranaheilen ist eines der energetischen Heilsysteme, die unter dem Oberbegriff Spirituelle Heilung (Synonyme: Geistheilung, Energetisches Heilen) zusammengefasst werden können. Es wurde von dem chinesisch-philippinischen Heiler Choa Kok Sui auf der Basis bereits existierender energetischer Systeme (Yoga, Qigong, Kabbala u.a.) entwickelt. Da diese Systeme oft sehr umfangreich und komplex erscheinen, war es sein Ziel, ein neues, einfaches, praktisches und effektives energetisches Heilsystem zu schaffen.

Wie viele energetische Heilsysteme geht das Pranaheilen von der Vorstellung aus, dass der menschliche Körper neben dem physischen Körper, dem sichtbaren Leib, auch aus einem energetischen, unsichtbaren Körper besteht, der beim Pranaheilen als bioplasmatischer Körper (etwa: lebendiger Energiekörper) bezeichnet wird. Die Physiker würden das vielleicht als Energiefeld bezeichnen. Wie einige andere Heilsysteme benutzt das Pranaheilen hier ebenfalls den Begriff der »Aura«. Die Energie (Lebensenergie) bezieht dieser »Ätherleib« dabei aus der Luft (Luft- oder Atemprana), der Erde (Erdenprana) und der Sonne (Sonnenprana). Jede körperliche und geistige Aktivität verbraucht etwas von dieser Lebenskraft und muss deshalb ständig ergänzt werden. Schlechte Lebensweise, ungesunde Ernährung aber auch andere Einflüsse wie Umweltbelastung, Wetter, Stress oder Krankheit können die normale Aufnahme und die Verteilung von Prana stören.

Prana (oder auch Ch'i) ist beim Pranaheilen also jene Lebensenergie oder Lebenskraft, die den Körper lebendig und gesund erhält.

Pranaheiler übertragen mit bestimmten Techniken Prana oder Lebensenergie auf die Patienten. Dies nennt man Energetisierung. Sie sind aber auch in der Lage, den Zustand des bioplasmatischen Körpers zu erspüren (Scanning), zu reinigen (Sweeping) und zu stabilisieren. Dazu benutzten sie gewöhnlich ihre Hände. Anders als bei Magnetheilung, sieht das Pranaheilen in den Händen aber nichts Magnetisches. Beide Hände können aber Pranaenergie aufnehmen und ausstrahlen. Die ausgestrahlte Energie wirkt dabei belebend, regulierend und kräftigend. Dabei arbeiten Pranaheiler vorwiegend im Bereich der Aura, also nicht unmittelbar am Körper, wie das beispielsweise beim Handauflegen der Fall ist.

Die Wirkungsweise erklärt der Begründer, Großmeister Choa Kok Sui u.a. damit, dass die Pranaenergie die biochemischen Reaktionen im menschlichen Körper auf ähnliche Weise beschleunigt wie das Licht, was zu einer Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers führen und damit die Heilungsdauer verkürzen kann.

© Anton Lauber. Alle Rechte liegen beim Autor.

Siehe auch: Energieheilen · Geistiges Heilen · Qi Gong · Reiki · Spirituelle Heilung

Veröffentlicht am 18.06.2007, zuletzt geändert am 26.02.2011.

Literatur

Adressen zum Thema »Pranaheilen«

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