Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen
Sandspieltherapie
Autorin: Marion Losand, Lindenstraße 29, 23611 Bad Schwartau
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Die Sandspieltherapie findet an einem mit Sand gefüllten Kasten von etwa 60 x 70 cm Größe statt, in den mit Steinen, Muscheln, Perlen, diversem Baumaterial und dem Sand selbst ein Phantasie- oder Seelenbild gearbeitet wird. Der Gestaltende kann sich so über ein dreidimensionales Bild mitteilen. Das fertige Bild spricht für sich, während der Gestaltung kann aber auch gesprochen werden, wodurch häufig interessante Gespräche entstehen. Unbewusstest kommt durch die Darstellung im Bild ins Bewusstsein und kann weiter bearbeitet werden.
Das therapeutische Sandspiel wurde basierend auf der Psychologie von C. G. Jung von Dora M. Kalff entwickelt. Sie erkannte, dass die von Kindern oder Erwachsenen erarbeiteten Serien von Bildern die fortlaufende Auseinandersetzung mit dem Unterbewusstsein widerspiegeln. Durch die Arbeit am Sandkasten wird ein ganzheitlicher psychischer Prozess in Gang gesetzt, der zur Heilung und Entwicklung der Persönlichkeit führt.
Die Sandspieltherapie eignet sich besonders für Kinder. Aber auch für Erwachsene, die nicht in der Lage sind, über bestimmte Gefühle oder Ereignisse zu reden und so alte Verletzungen zu verarbeiten.
© Marion Losand. Alle Rechte liegen bei der Autorin.
Veröffentlicht am 01.06.2007, zuletzt geändert am 13.08.2010.
Literatur:
Adressen zum Thema »Sandspieltherapie«
© 2012 Gesunder-Mensch.de - Portal für ganzheitliche Gesundheit. Zuletzt geändert: 13.08.2010. (0,116 Sek.)
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