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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Tai Chi

Autor: Bernd Haber, Lindenstraße 15, 67433 Neustadt
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Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan ist eine alte chinesische Bewegungskunst, mit meditativem Charakter und philosophischem Hintergrund. Ursprünglich wurde sie als Kampfkunst entwickelt. Tai Chi Chuan steigt ständig in seiner Beliebtheit, wegen seiner wohltuenden Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Übenden. Fließende, weiche und anmutige Bewegungen ergeben aneinandergereiht »die Form«. Durch regelmäßiges Üben wird das »Chi« (Lebensenergie, in anderer Schreibweise »Qi«) gefördert und nimmt dadurch positiven Einfluss auf die Gesundheit. Es entsteht eine Harmonie und Ausgeglichenheit zwischen Körper, Geist und Lebensenergie, die wiederum zu einer bejahenden Lebenseinstellung führt.

Tai Chi Chuan kann von Mann und Frau, jung und alt erlernt werden. Wer normal spazieren gehen kann, ist auch in der Lage Tai Chi Chuan zu üben. Durch einige Minuten Übung täglich erreicht man Entspannung ohne Erschlaffung, Stärke ohne Verhärtung, Dynamik ohne Nervosität sowie innere Kraft, Leichtigkeit, Klarheit und Vitalität. Fühlt sich der Körper wohl, geht es uns gut. Für Tai Chi Chuan ist es weder nötig, sich eine spezielle Lebensweise anzugewöhnen, noch ist eine besondere Diät erforderlich. Tai Chi Chuan ist unabhängig von jeder Religionsform. Übersetzt man »Tai Chi Chuan« so bedeutet »Tai Chi«, »das höchste Prinzip« und »Chuan« heißt »Faust« oder »Weg«. Man könnte sagen: das höchste Prinzip erfüllen durch Bewegungskunst (Kampfkunst).

Tai Chi Chuan ist gleichzeitig:

Die Stile

Im Tai Chi Chuan kennt man unterschiedliche Stilrichtungen. Es wurde in verschiedenen Familien tradiert und weiterentwickelt, und die Stile werden nach dem Namen der jeweiligen Familien benannt. Das älteste Tai Chi Chuan ist das der Chen-Familie. Aus diesem Stil gingen alle Stile (auch der Yang-Stil) hervor. Yang-Stil Tai Chi Chuan ist das heute am meisten verbreitete Tai Chi. Darüber hinaus gibt es noch den Wu-Stil, den Sun-Stil und den Li-Stil. Auch innerhalb der einzelnen Stile haben sich Varianten entwickelt.

Das Übungssystem des alten, klassischen Yang-Stils

Im alten, klassischen Yang-Stil (basierend auf Großmeister Yang Sau Chung) gibt es wesentlich mehr zu lernen als nur die langsamen, fließenden Bewegungen der Form oder auch Soloform genannt. Sie bildet die Grundlage für alle aufbauenden Übungstechniken. Diese sind:

© Bernd Haber. Alle Rechte liegen beim Autor.
Veröffentlicht am 26.06.2007, zuletzt geändert am 26.02.2011.

Literatur

Adressen zum Thema »Tai Chi«

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