Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen
Thai Massage
Autor: Prakash Frank Sanzenbacher, Rumfordstr. 19, 80469 München
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Thai Massage (Nuad Sen)
Diese aus der indischen Yoga-Tradition hervorgegangene Körperarbeit (thail.: Nuad) zeichnet sich aus durch eine Verbindung von tiefer, rhythmischer Akupressur und passiven Dehnungspositionen. Sie orientiert sich dabei weniger an der physischen Anatomie als vielmehr an den Energiekanälen (=Sen, ähnlich den Meridianen in der Chinesischen Medizin), über die der Körper angeschlossen ist an die kosmische Lebenskraft (=Prana).
Ursprünglich von Tempelmönchen ausgeübt, um sich für ihre ausgiebigen Meditationen fit zu machen, geht Nuad Sen über eine rein körperliche Symptombehandlung hinaus und betrachtet den Körper selbst als Tempel, worin sich das Wesen der Existenz manifestieren darf.
Eine solche Massage findet auf dem Boden statt, der Klient kann dabei locker bekleidet bleiben. Mit Daumen, Handballen, Ellboben, Knien und Füßen werden die Energielinien und -punkte gedrückt, gedehnt und so für einen freien Fluss geöffnet. Diese auch als »Yoga für Faule« bezeichnete Behandlung wirkt sich positiv aus auf das Muskel- und Gelenksystem, den Blutkreislauf und die Atmung, den Hormonhaushalt und das Vegetativum, die mentale und emotionele Ausgewogenheit, sowie die spirituelle Kompetenz.
© Prakash Frank Sanzenbacher. Alle Rechte liegen beim Autor.
Siehe auch: Aurum-Manus-Massage® · Breuß-Massage · Ganzheitliche Massage · Reiki
Veröffentlicht am 25.02.2007, zuletzt geändert am 26.02.2011.
Literatur:
Adressen zum Thema »Thai Massage«
© 2012 Gesunder-Mensch.de - Portal für ganzheitliche Gesundheit. Zuletzt geändert: 26.02.2011. (0,170 Sek.)
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