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Lexikon der Therapie- und Diagnoseformen

Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA)

Autor: Prakash Frank Sanzenbacher, Rumfordstr. 19, 80469 München
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»Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA)«

Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur, kurz YNSA (»Yamamoto New Scalp Acupunkture«), ist eine eigenständige, einfach auszuführende und schnell wirksame Regulationstherapie, die risikolos und vielseitig einsetzbar ist. Bewährt hat sie sich v.a. bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, Beschwerden am Bewegungsapparat, Kopfschmerzen, Tinnitus, Neuralgien oder neurologischen Erkrankungen.
Grundlage der YNSA sind bestimmte Somatotope auf der Schädeldecke, d.h. abgegrenzte Areale, die den gesamten Körper »im Kleinen« abbilden. Die YNSA-Punkte befinden sich auf der Stirnregion (Yin-Punkte), werden aber auch in einem eigenen, etwas kleineren Somatotop auf dem Hinterhaupt wiedergespiegelt (Yang-Punkte). Meist genügt jedoch das Nadeln der Yin-Punkte völlig um den gewünschten Therapieerfolg zu erhalten.

Die wichtigsten YNSA-Punkte sind:

Die YNSA beschreibt also ein abgeschlossenes Mikrosystem und hat mit der klassischen Körperakupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erstmal nichts zu tun. Viellmehr kann sie eher als energetische Reflexzonentherapie betrachtet werden (ähnlich z.B. der Ohrakupuntur nach Nogier, der Mundakupunktur nach Gleditsch oder der Koreanischen Handakupunktur).
Anders als die Akupunkte der TCM, die immer vorhanden sind (in unterschiedlichen Energiezuständen), tritt ein YNSA-Punkt nur auf als Reaktion eines pathologischen Geschehens in dem Körperbereich, der über die Somatopie diesem YNSA-Punkt zuzuordnen ist. Es handelt sich bei einem YNSA-Punkt meist um trophische Störungen, Verhärtungen, Ödeme oder Eiteransammlungen, die ertastet werden können. Oft spürt der Patient den aktiven Punkt durch dessen Druckschmerzhaftigkeit selber am besten (»find the very point!«).
Bei der Behandlung der Y-Punkte wird als unterstützendes Diagnose- und Überprüfungssystem eine modifizierte Form der japanischen Bauchdeckendiagnose (oder eine neu erarbeitete Halsdiagnostik) herangezogen.

Die YNSA wurde von dem japanischen, auch in den USA und Deutschland (Köln) ausgebildeten Chirurgen, Anästhesisten und GynäkologenToshikatsu Yamamoto emprisch entwickelt. Seit den 70er Jahren lehrt er seine Methodik und treibt sie immer weiter voran. So findet er immer wieder neue Zusatzpunkte und entdeckt weitere Somatotope, wie z.B. an der Wirbelsäule, am Brust- oder am Schambein, sowie die Hirnnervenpunkte und die sog. Masterkey-Punkte.
Die YNSA ist gut kombinierbar mit anderen Behandlungsformen wie etwa der Körper-, der Laser- oder der Elektroakupunktur, einer Physiotherapie oder mit osteopathischen Techniken.
Ihre großen Vorteile sind die leichte Erlernbarkeit, die einfache Handhabung und die meist unmittelbare Wirksamkeit (»Sekundenphänomen«). Sie hat praktisch keine Nebenwirkungen und es bedarf i.d.R. nur weniger Behandlungen.

© Prakash Frank Sanzenbacher. Alle Rechte liegen beim Autor.
Veröffentlicht am 07.03.2010, zuletzt geändert am 26.02.2011.

Literatur

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