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Haarausfall...

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rosmarin
Gast





BeitragVerfasst am: 25.05.2007, 10:24    Titel: Haarausfall... Antworten mit Zitat

Hallo,

mich beschäftigt eine Frage zum androgenetischen Haarausfall. (Hoffentlich ist dieses Thema nicht schon vorher behandelt worden? Habe auf die Schnelle nichts dergleichen entdeckt....)

Ich kenne einige Frauen, die davon betroffen sind, (mich seit einiger Zeit eingeschlossen). Es gibt chemische Versuche, ihn zu stoppen mittels Minoxidil oder Alfatradiol...

Gibt es auch im naturmedizinischen Bereich irgendeine Möglichkeit, dieser speziellen Form des Haarausfalls zu begegnen?

Kann er vielleicht durch Einnahme pflanzlicher Östrogene verzögert werden? (Er wird u.a. wohl auch mit dem Abfall dieser Hormongruppe in Zusammenhang gebracht, wie mir eine Freundin erzählte?)

Schon vorab vielen Dank für eine Antwort,
rosmarin
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HeinerWF



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BeitragVerfasst am: 25.05.2007, 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ein nicht ganz leichtes Thema und ich selbst verfüge nicht über sehr große Erfahrungen damit.

In der Vergangenheit hat sich verschiedentlich bei mir in der Praxis Biotin (bekannt auch als Vitamin H oder Vitamin B7) als hilfreich erwiesen, wobei natürlich die kaum verhinderbare Talsohle des Ausfallens des vorgeschädigten Haares durchwandert werden muß. Es geht um das Nachwachsen eines gesunden Haares.

Im weiblichen oder männlichen Klimakterium (und bereits davor!) läßt sich pflanzlich oder homöopathisch regulierend auf die Hirnanhangdrüse als Steuerungsorgan des endokrinen Systems einwirken.

Genauere Angaben zur Alopezie könnten weitere Hinweise erleichtern. Die KollegInnen hier werden wahrscheinlich weitere Aspekte beitragen können.

LG HeinerWF
_________________
Haftungsausschluß: Meine Beiträge sind sehr sorgfältig erstellt. Sie können jedoch nie Untersuchung oder Beratung in einer qualifizierten Heilpraktiker- oder Arztpraxis ersetzen. www.heilpraktiker-wenzel-feldmann.de
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HpMueller



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BeitragVerfasst am: 25.05.2007, 11:31    Titel: Haarausfall Antworten mit Zitat

Hallo rosmarin,
nach der homöopathischen Ansicht kommt Haarausfall selten allein, egal wie er heißt und welche Begründung die Schulmedizin dafür hat. Je nach dem, welche Kombination von sonstigen Beschwerden Sie haben, gibt es verschiedene homöopathische Mittel, die über die Anregung der körpereigenen Kräfte wirken und das hormonelle Gleichgewicht wieder herstellen können. Solange die Haarwurzeln noch angelegt sind, kann dadurch auch der Haarausfall gestoppt werden. Darüber, wie die Homöopathie funktioniert, können Sie im Internet eine Menge an Informationen finden. Wenn Sie konkrete Fragen haben, bin ich, wie auch meine Kolleginnen und Kollegen auf dieser Site, ebenfalls gern bereit, weitere Auskünfte zu geben. Wir können allerdings keine konkreten Verordnungen empfehlen. Dazu müssen Sie sich in die Praxis eines naturheilkundlich Tätigen begeben. Viel Grück bei Ihren Recherchen und
schöne Grüße
Marion Müller
_________________
Gandhi: "Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln." www.homeopathie-praxis.de
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rosmarin
Gast





BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 09:03    Titel: Anregungen Antworten mit Zitat

Vielen Dank, Frau Müller und Herr HeinerWF für die Anregungen.

Ich kenne einige Frauen, die an dieser Form des androgenetischen Haarausfalls leiden (bei Männern finde ich persönlich es nicht schlimm, wenn sie wenige Haare haben, aber bei Frauen erzeugt es einen richtigen Leidensdruck). Und ich habe den Eindruck, immer mehr Frauen mit lichtem Haar zu begegnen. Vielleicht, weil ich aufmerksamer für das Thema geworden bin, vielleicht aber auch, weil tatsächlich durch die veränderten Umwelteinflüsse /eigenes Verhalten auf diesem Gebiet vermehrt Schaden hervorgerufen wird.

Verstehe ich Sie beide recht, dass mittels Naturmedizin /Homöopathie die körpereigene Balance wiederhergestellt werden kann, so dass es nicht mehr zu dieser "Fehlreaktion" des Organismus und zum Absterben der Haarwurzel kommen muss?

Darf ich da eine Frage anschließen: Woran erkenne ich einen guten Naturheilkundlichen /Homöopathen? Gibt es Organisationen, über die das Finden möglich ist? (Meine Frage rührt daher, dass ich einmal einen Versuch mit einem Homöopathen gemacht habe in einer anderen Angelegenheit, er nach 10 Minuten mit mir fertig war, nachdem er etwas ratlos in einem großen Buch geblättert hatte und mir dann ein Mittel aufschrieb, das dann keine Wirkung zeigte)

Liebe Grüße,
rosmarin
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HpMueller



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Beiträge: 43
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 29.05.2007, 11:28    Titel: Gute Homöopathen Antworten mit Zitat

Hallo Rosmarin,
zuerst einmal möchte ich eines vorwegschicken: Niemand kann versprechen, dass irgend eine Erkrankung tatsächlich durch eine Behandlung geheilt wird. Egal, ob naturheilkundlich oder schulmedizinisch oder anders. Wenn allerdings eine Heilung überhaupt möglich ist, gibt es auch ein Heilmittel dafür.
Dem Haarausfall, wenn er nicht genetisch bedingt ist, liegt meist ein tieferes Leiden zugrunde. Die Ursache kann z.B. im Darm liegen, durch Unter-/Überfunktion eines Organs hervorgerufen werden, oder seelisch bedingt sein. Meistens ist der Haarausfall nur ein Symptom. Weitere, zunächst nicht damit in Verbindung gebrachte Symptome, können helfen, das Grundleiden zu erkennen. Die Behandlung sollte sich also nicht allein auf die Kopfhaut und/oder auf die Hormone beschränken.
Einen guten Therapeuten erkennen Sie daran, wie gründlich die Anamnese ist. Die erste Befragung sollte mindestens 1 Stunde dauern. Außerdem sollten Sie die Therapie gut erklärt bekommen und eine Übersicht über die zu erwartenden Kosten erhalten. Ein Heilungsversprechen kann der Naturheilkundler ebenso wenig abgeben wie der Schulmediziner. Die Berufsverbände der Heilpraktiker haben im Internet Listen ihrer Mitglieder veröffentlicht. Hier ein paar Websites, die Sie besuchen könnten: Fachverband Deutscher Heilpraktiker, Bund Deutscher Heilpraktiker, Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (Die Liste ist nicht vollständig)
Heilpraktiker mit Spezialisierung auf klassische Homöopathie weisen darauf hin, dass dies ihr Schwerpunkt ist. Im Allgemeinen bieten sie keine oder wenige weitere Therapiemethoden an. Komplexmittel, Spritzen, Infusionen, Blutegel werden in einer solchen Praxis nicht angewandt.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen schon mal ein Stück weiterhelfen.
Schöne Grüße
Marion Müller
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TP Meißner



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Beiträge: 8
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 29.05.2007, 21:32    Titel: Guter Therapeut Antworten mit Zitat

Liebe Rosmarin,
woran man einen guten Therapeuten bzw. Homöopathen erkennen kann, möchte ich noch wie folgt ergänzen:

Eine Stunde für die Anamnese sollte meiner Meinung nach das absolute Minimum sein, ich halte 2-3 Stunden eher für angemessen.
Immerhin muß ein klassisch arbeitender Homöopath dabei so viel wie möglich von Ihnen wissen und nahezu die gesamte
Lebensgeschichte erfassen mit all den bisherigen Erkrankungen; nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch die Gefühlslage mit evtl. seelischen Konflikten, etwaige traumatische Erlebnisse, Ängste, Sorgen, Denk-/Verhaltensmuster, die Persönlichkeitsstruktur, Vorlieben, Abneigungen u.a.

Um den Patienten und auch den Therapeuten dabei nicht zu überfordern mit dieser Masse an Informationen, halte ich persönlich eine Verteilung der Anamneseerhebung auf mehrere Termine für sinnvoller.
Manche Therapeuten verwenden vorab für einige Grundinformationen auch einen Fragebogen oder begrüßen es, wenn der Patient sich vor dem Erstgespräch schon zu Hause einige Notizen gemacht hat über die oben angesprochenen Punkte oder sogar seine Lebensgeschichte dem Therapeuten in Schriftform zum Lesen geben kann.

Manche Therapeuten, insbes. Klassische Homöopathen bevorzugen aber auch den Spontanbericht in der Praxis - am besten vorher telefonisch absprechen.

Neben einer fundierten Ausbildung (fragen Sie ruhig gezielt nach! Ein seriöser Therapeut ist immer gern bereit, über seine Qualifikation Auskunft zu geben) sollte unbedingt die "Chemie" stimmen zwischen Patient und Therapeut.
Die beste Ausbildung nützt nämlich wenig und wird Ihnen nicht helfen, wenn es menschlich zwischen Ihnen und dem Therapeuten nicht 100%ig stimmt. Sie sollten sofort beim Erstkontakt ein gutes Gefühl haben und ein gewisses Vertrauen zu ihm sowie Sympathie spüren. Denn nur dann sind Sie auch bereit, ihm überhaupt zuzuhören und sich auf seine mögliche Therapie voll einzulassen und mitzuarbeiten. Dies wiederum ist Voraussetzung dafür, daß eine Therapie erfolgreich sein kann.

Auch sollte ein guter Therapeut Ihnen stets das Gefühl vermitteln, daß er Sie in allen Belangen erstnimmt und Ihre Individualität, Bedürfnisse, Gedanken und Gefühle respektiert. Keine Ihrer Fragen darf ihm zuviel oder lästig sein. Wenn man auf seine Intuition bzw. sein Bauchgefühl hört, liegt man eigentlich immer richtig.

Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen, wenn Sie den für Sie passenden Therapeuten nicht auf Anhieb finden. Seien Sie ruhig kritisch, das ist Ihr gutes Recht. Immerhin geht es um Ihre kostbare Gesundheit. Oft braucht man viel Geduld und Zeit, bis man endlich den Therapeuten seines Vertrauens gefunden hat.
Manchmal ist es auch so, daß man gewisse, sinnvolle Umwege braucht, d.h. daß ein bestimmter Therapeut einem nur einen kleinen, aber aktuell sehr wichtigen Schritt weiterhelfen kann (z.B. eine bestimmte Erkenntnis über sich zu gewinnen od. auf ein bestimmtes Buch hinzuweisen, welches einen wiederum weiterbringt), um dann danach mit dem nächstpassenden Therapeuten weiterarbeiten zu können bzw. darauf aufzubauen. Auch Therapie ist immer ein Entwicklungsprozeß, genau wie das gesamte Leben.

Alles Gute für Sie!
Ramona Meißner
_________________
Mit freundlichen Grüßen,
Tierpsychologin Ramona Meißner
"Liebe und Respekt für Tiere!"
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rosmarin
Gast





BeitragVerfasst am: 30.05.2007, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Frau Müller, liebe Frau Meißner,

vielen Dank! Doch, ich fühle mich jetzt gut informiert und gerüstet für eine Suche nach einem naturheilkundlich tätigen Arzt. Zusätzlich habe ich heute aus der Bibliothek ein Buch mitgebracht, in dem grundlegend auf die Homöopathie eingegangen wird. Wie sieht eine Therapie aus, Grundlagen etc.

Ich weiß schon, dass ich nicht erwarten kann, zu einem Arzt zu kommen, und dieser mich dann heilen können muss :-). Was mich damals nur irritiert hatte war, dass eine Anamnese nicht gemacht wurde (ich sollte nur kurz schildern, was mich aktuell zu ihm führt) und der Arzt überhaupt lustlos war. Ihre Antworten bestätigen mich jetzt darin, dass eine gründliche Anamnese und eine stimmige "Chemie" aber der Boden sind, auf dem ein Therapieversuch erst unternommen werden kann.

Viele Grüße und Ihnen beiden alles Gute,
rosmarin
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TP Meißner



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Beiträge: 8
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BeitragVerfasst am: 30.05.2007, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Rosmarin,
freut mich, daß Ihnen die Infos weiterhelfen.
Als kleinen Einstieg in die Klass. Homöopathie könnte ich Ihnen noch ein preiswertes Büchlein empfehlen. Es beschreibt das Wesentliche dieser Heilmethode (ohne unnötiges Drumherum) incl. anschaulicher Behandlungsbeispiele in leicht verständlicher und sachlich kompetenter Form für den Laien.
Titel: "Was ist Homöopathie?"
Autor: Michael Terlinden, Peter Irl Verlag
www.irl.de (= sehr gute Quelle für Homöopathie-Bücher)

MfG. Ramona Meißner
_________________
Mit freundlichen Grüßen,
Tierpsychologin Ramona Meißner
"Liebe und Respekt für Tiere!"
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HpMueller



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Beiträge: 43
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 01.06.2007, 13:23    Titel: Therapeutensuche Antworten mit Zitat

Liebe Rosmarin,
es freut mich, dass ich helfen konnte.
Eines möchte ich noch anfügen: Bücher verführen den Neuling schnell, eine Selbstmedikation zu versuchen. Ihr Problem dürfte nicht dafür geeignet sein. Ich empfehle Ihnen, sich viel Zeit für die Beschaffung von Informationen zu nehmen und dann erst einmal einen Beratungstermin bei dem Therapeuten Ihrer Wahl zu machen.
Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Auswahl Ihres Therapeuten und der Behandlung.
Schöne Grüße
Marion Müller
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