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Homöopathie gegen Allergien

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HpMueller



Anmeldedatum: 09.11.2006
Beiträge: 43
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 14:15    Titel: Homöopathie gegen Allergien Antworten mit Zitat

Es ist wieder so weit. Der Winter geht zu Ende und bei vielen Menschen beginnt eine Leidenszeit.
Wenn der Mensch mit Fließschnupfen, tränenden und geröteten Augen, Ödemen, Husten und so weiter, auf Pflanzenpollen und andere Stoffe aus der Natur reagiert, so ist das ein Hinweis auf eine allergische Erkrankung. Die Schulmedizin bietet dagegen eine Fülle von Arzneimitteln zur Unterdrückung der Symptome. Häufig haben diese Arzneimittel unerwünschte und unangenehme Nebenwirkungen.

Die Homöopathie arbeitet nicht unterdrückend. Sie will eine Umstimmung des Immunsystems erreichen, so dass es nicht mehr übermäßig reagiert. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten.

Auch in der Homöopathie werden die genannten Symptome für die Wahl des richtigen Arzneimittels herangezogen. Weiterhin wird berücksichtigt, ob der Schnupfen die Nase wund macht (meist ist es nämlich nicht das Taschentuch) oder nicht, ob die Tränen scharf sind, wo genau die Ödeme sind, wie sich der Husten anhört und vieles andere mehr. Bei leichten Beschwerden können Sie sich in der Apotheke beraten lassen. Es gibt so genannte "Komplexmittel" zu kaufen, die gegen die gängigsten allergischen Symptome helfen sollen. Bei diesen Mitteln handelt es sich um eine Kombination von verschiedenen homöopathischen Arzneimitteln. Oft wird durch die Einnahme dieser Mittel tatsächlich eine Besserung hervorgerufen.
Wenn allerdings das Mittel, das in der Gesamtheit Ihre ganz spezifischen Symptome abdeckt, nicht in einem solchen Komplexmittel vorhanden ist, kann es Ihnen nicht helfen. Hier ist dann die Hilfe des erfahrenen Therapeuten gefragt. Bei Ihnen muss dann nämlich genauer geforscht werden.
Zum Beispiel ist zu berücksichtigen, welche anderen Krankheiten Sie haben. Es kann ein Auslöser für die Allergie vorhanden sein, der mit der Substanz, auf die Sie allergisch reagieren, überhaupt nichts zu tun hat. Das seelische Befinden hat einen sehr großen Einfluss. Belastungen im beruflichen oder familiären Umfeld können dazu führen, dass Ihr Immunsystem plötzlich "durchdreht". Auch falsche Ernährung, durchgemachte Infekte, ein Schock können Auslöser sein. Oft folgt die Erkrankung auch nicht direkt dem Ereignis, durch das sie ausgelöst wurde. Zwischen dem auslösenden Ereignis und dem Auftreten der ersten Beschwerden kann so viel Zeit vergehen, dass kaum jemand den Zusammenhang sieht. Für den klassischen Homöopathen sind die Antworten auf Fragen zu solchen Hintergründen wegweisend zum richtigen Medikament. Er behandelt nicht nur die Allergie, sondern Sie als ganzen Menschen. Durch eine solche "konstitutionelle" Behandlung kann nicht nur Ihre Allergie verschwinden, sondern mit der Zeit auch Ihre anderen Beschwerden:. zum Beispiel Gicht, Rheuma, Migräne, Prostata- und Blasenbeschwerden, Rückenschmerzen, Depressionen und anderes.

Wann mit der Allergiebehandlung beginnen?
Neulich wurde ich gefragt, wann denn eigentlich die richtige Zeit sei, etwas gegen Heuschnupfen zu tun. Sollte man mit der homöopathischen Behandlung warten, bis die Symptome sich zeigen? Schließlich wird ja das richtige homöopathische Arzneimittel nach den Symptomen verschrieben, die sich jeweils im Krankheitsfall zeigen.
Dem Fragesteller habe ich folgendes erklärt:
Heuschnupfen und andere allergisch bedingte Erkrankungen können zeitweilig akut auftreten, wieder verschwinden und dann wieder auftreten. Damit sind sie Ausdruck einer chronischen Erkrankung. Die beste Zeit, mit der Behandlung anzufangen, ist auch bei homöopathischer Behandlung die Zeit zwischen den akut auftretenden Beschwerden. Also, bevor der Organismus mit den allergieauslösenden Substanzen erneut in Kontakt kommt.
Das richtige homöopathische Arzneimittel wird nicht nur nach der Allergiesymptomatik, sondern unbedingt auch nach den Begleiterscheinungen, der Persönlichkeit, den sonstigen Beschwerden und vielen anderen Faktoren ausgesucht. Frühzeitig gegeben, kann es einer überschießenden Reaktion auf die Allergene vorbeugen und einen erneuten Ausbruch der akuten Symptome abschwächen oder sogar verhindern.
Schulmedizinische Arzneimittel gegen allergisch bedingte Erkrankungen unterdrücken im allgemeinen die Symptome nur. Homöopathische Arzneimittel sollen den Organismus in die Lage versetzen, angemessen auf Stoffe aus der Umwelt zu reagieren und zwischen gefährlich und ungefährlich unterscheiden zu lernen. Dazu ist eine Umstimmung und Neuregulation notwendig. Im chronischen Krankheitsfall kann das manchmal einige Zeit dauern.
Es gibt aber auch homöopathische Arzneimittel, die im akuten Anfall die überschießende Reaktion des Immunsystems ausgleichen. Diese Medikation kann in der Akutphase den Gebrauch von unterdrückenden schulmedizinischen Arznbeimitteln unnötig machen oder die notwendige Menge reduzieren. Hier wird im allgemeinen nur die aktuelle Symptomatik mit den Begleiterscheinungen berücksichtigt.
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Gandhi: "Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln." www.homeopathie-praxis.de


Zuletzt bearbeitet von HpMueller am 19.04.2008, 20:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Anmeldedatum: 09.11.2006
Beiträge: 3
Wohnort: Bensheim

BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 12:23    Titel: Glyzerin-Allergie? Antworten mit Zitat

Liebe Frau Müller, liebe Forumsteilnehmer,

Es gibt da den Fall einer vierzigjährigen Frau, die seit einiger Zeit immer wieder von Akne befallen wird.
Normalerweise ernährt sie sich sehr gesundheitsbewusst und kauft fast nur im Bio-Laden.

Vorige Woche ist die Akne wieder besonders aufgeblüht, nachdem sie am Vorabend ein Bounty gegessen hat.
Ich habe mir die Inhaltsstoffe angeschaut und bin auf E422 = Glyzerin aufmerksam geworden.

Mit einer Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass vor über 100 Jahren bei einer Arzneimittelprüfung zwei Fälle von Acne vulgaris mit Glycerin geheilt wurden.

Außerdem habe ich erfahren, dass im "Seideneder" eine Beschreibung des Arzneimittelbilds von Glycerol zu finden ist. Leider besitze ich dieses Buch nicht.

Natürlich werde ich das Mittel nicht geben, solange ich nicht weiß, dass es wirklich auf den Fall passt.

Deshalb meine Bitte: Hat jemand Erfahrung mit Glyzerin-Unverträglichkeit oder mit dem homöopathischen Arzneimittel oder kann mir jemand mitteilen, was im Seideneder unter Glycerol zum Thema Haut steht?

Vielen Dank.
_________________
Herzliche Grüße

Gabriele Ermen
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HpMueller



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Beiträge: 43
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BeitragVerfasst am: 04.04.2007, 10:14    Titel: Glycerol Antworten mit Zitat

Hallo Frau Ermen,
es tut mir leid, dass ich auf die Frage zu Glycerol erst jetzt eingehe. Andere Dinge haben mich in Atem gehalten, so dass das Forum etwas zurückstecken musste.
Dr. Wm.B. Griggs schrieb, dass Glycerin in der Primärwirkung die Ernährung stört und sekundär den allgemeinen Ernährungszustand zu verbessern scheint. Es baut Gewebe auf und ist hilfreich bei Schwäche und allgemeinem Erschöpfungsgefühl. Die lokale Wirkung erstreckt sich vor allem auf alle Schleimhäute und auf den Kopf. Im Magen führt es zu Gärung und Brennen. Zwei Tage vor der Menses hat es starke Kopfschmerzen, der Blutfluss ist stark und es besteht ein herabdrängendes Schweregefühl im Uterus. Auch bei rheumatischen Erkrankungen soll es hilfreich sein.
Speziell zur Wirkung von Glycerol auf die Haut habe ich bei verschiedenen Autoren keine Aussagen gefunden. Mit dem Mittel habe ich auch noch keine eigenen Erfahrungen. Auch den "Seideneder" besitze ich nicht.
Es tut mir leid, dass ich nicht helfen kann.
Vielleicht helfen aber die anderen Symptome der Patientin bei der Beurteilung ob das Mittel hilfreich sein könnte.
Falls jemand Nähres berichten kann würde ich mich freuen, es zu lesen und in meinen Wissensschatz aufzunehmen.
Schöne Grüße
Marion Müller
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