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Mundsoor meines Vaters

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Elfe



Anmeldedatum: 17.05.2007
Beiträge: 1
Wohnort: Kreis Recklinghausen

BeitragVerfasst am: 20.05.2007, 11:03    Titel: Mundsoor meines Vaters Antworten mit Zitat

Hallo,
mein Vater, 78 Jahre, ist im Großen und Ganzen recht fitt, hat jedoch leider seit einiger Zeit einen Mundsoor (er nascht gerne mal auf dem Markt ungewaschene Weintrauben). Die Ärztin (von der ich leider nicht sehr viel halte)hat wohl ein großes Blutbild gemacht (was ok ist)und halt ein Anti-Pilzmittel zum Spülen im Mund ihm verschrieben. Er spült leider nicht regelmäßig damit, somit ist auch der Pilz noch anwesend. Ich habe Angst, dieser "wandert" in die Speiseröhre etc....
oder kommt sogar daher? Warum wird er nicht zu einer Spiegelung überwiesen? Ich möchte, dass er mal zu einem Internisten hingeht, er meint jedoch, er bräuchte es nicht - so sind halt ältere Menschen.
Jetzt hatte er nach einem Nordseeaufenthalt eine starke Bronchitis - wo ihm leider mal wieder Antibiotikum verschrieben wurde....was natürlich wieder mal "Nahrung" für diesen Pilz ist.....
Ernährungsmäßig habe ich ihn schon "aufgeklärt", was gut ist, damit der Pilz nicht weiter sich ausbreitet. Ich traue irgendwie dieser Ärztin nicht, dass sie ihn nicht mal zu einer gründlichen Untersuchung, zwecks wirklicher Ursachenforschung, überweist. Das Immunsystem ist unten, natürlich kann man mit einer Eigenbluttherapie etc. es weiter flott machen.....womit könnte ich meinem Vater helfen? Wie ihn am besten zu einem Spezialisten weiter empfehlen, dass er es auch macht???
Ich danke euch für ein paar helfende Worte.....
Schönen Tag noch,
Elfe
_________________
Das Glück ist wie ein Schmetterling...wenn wir es jagen, vermögen wir es nicht zu fangen, aber wenn wir ganz ruhig innehalten, dann lässt es sich auf uns nieder.
(Nathaniel Hawthorne)
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HeinerWF



Anmeldedatum: 09.11.2006
Beiträge: 50
Wohnort: Gestringen

BeitragVerfasst am: 21.05.2007, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elfe!

Natürlich besteht die Möglichkeit, daß der Pilz nach "unten" wandert. Eine Gefährdung sehe ich jedoch eher für Atemwege und Lunge, nicht so sehr für die Speiseröhre, selbst wenn sie Pilzbefall aufweisen sollte. Die ungewaschenen Weintrauben sind vielleicht aus anderen Gründen nicht so wünschenswert, meines Erachtens aber nicht ursächlich für den Soor deines Vaters. Noch vor der Ösophagoskopie (Speiseröhrenspiegelung) ist der Zahnarzt gefragt. Brücken, Teilprothesen, vor allem aber Zahnfleischtaschen bergen ein Risiko für die fortlaufende Streuung von Pilzzellen -- und damit eine andauernde (Wieder-) Infektion tieferer Abschnitte des Verdauungstrakts, der ja mit dem Mund beginnt. Sofern der Zahnapparat noch nicht als Quelle ausgeschlossen ist, sollte das schnellstmöglich erfolgen.

Das Spülen des Mundes mit einem Antimykotikum ist sicherlich sinnvoll. Sollte die Ärztin Nystatin-Suspension (unter vielen Markennamen im Handel) verordnet haben, muß das schon sehr regelmäßig angewendet werden, wozu auch gehört, das Nystatin-Speichelgemisch nach dem gründlichen Hindurchziehen durch die Zähne herunterzuschlucken. So wird denn auch die Speiseröhre erreicht. Spülen und Ausspucken wäre hier keine optimale Anwendung.

 
... wo ihm leider mal wieder Antibiotikum verschrieben wurde...


... schürt den den Verdacht, daß das nicht ganz selten passiert. Hier sind sicher immunstimulierende Maßnahmen angezeigt, wozu natürlich auch eine Eigenblutbehandlung zählen kann. Vor solche Maßnahmen gehört aus Heilpraktikersicht zwingend auch eine Stuhlfloraanalyse.

Engagierte HeilpraktikerInnen in deiner Umgebung könnten deinen Vater sicherlich von der Notwendigkeit konsequenter Verordnungsbefolgung (seien es nun ärztliche oder heilpraktische Verordnungen) überzeugen.

Mit Geduld und Nachdruck bekommst du ihn vielleicht dortin. Viel Erfolg,

HeinerWF
_________________
Haftungsausschluß: Meine Beiträge sind sehr sorgfältig erstellt. Sie können jedoch nie Untersuchung oder Beratung in einer qualifizierten Heilpraktiker- oder Arztpraxis ersetzen. www.heilpraktiker-wenzel-feldmann.de
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HpMueller



Anmeldedatum: 09.11.2006
Beiträge: 43
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 21.05.2007, 10:00    Titel: Mundsoor Antworten mit Zitat

Liebe Elfe,
der Mundsoor tritt besonders im Säuglingsalter und bei alten Menschen auf und weist auf ein nicht intaktes Immunsystem hin. Leider ist durch die Schmerzen, die er verursacht, auch die Nahrungsaufnahme eingeschränkt, was zu Gewichtsabnahme und Mangelerscheinungen führen kann. Ein Kreislauf, der oft nur durch konsequente Behandlung der Ursache unterbrochen werden kann. Die Ursache ist nicht der Pilz. Der kann nur unkontrolliert wachsen, wenn der Boden dafür da ist. Das kann durch einen Diabetes, eine Lebererkrankung, Chemotherapie und andere Einflüsse der Fall sein. Hier ist Klärungsbedarf und eventuell eine Umstellung der Medikamente oder Therapien notwendig. Viele Heilpraktiker werden den Darm sanieren und den Körper entsäuern. Dazu ist Diät (was nicht heißt, wenig zu essen!) nötig und eine Medikation, die sich nicht auf Nystatin beschränkt. Auf jeden Fall sollte abgeklärt werden, welcher Pilz da so wuchert und ob die Elektrolyte stimmen. Die klassische Homöopathie hat den Vorteil, dass die Einnahme des verordneten Einzelmittels unkompliziert ist, keine Spritzen und Infusionen, und nicht so häufig Besuchstermine notwendig sind. Heilpraktiker, die nicht klassisch homöopathisch arbeiten, werden in der Regel ebenfalls homöopathische Arzneimittel verordnen, hier ist der Therapieplan und das Einnahmeschema mit etwas mehr Aufwand verbunden. Wichtig für Ihren Vater ist sicherlich die Aufnahme von hochwertiger Nahrung, möglichst ohne Schweinefleisch und ohne Zuckerprodukte. Vielleicht kann Ihre Ärztin auch etwas zur Schmerzlinderung verschreiben, damit er essen mag. Tipp: manchmal helfen gegen die Schmerzen auch Halstabletten. Die sollten dann aber ohne Zucker sein.
Schöne Grüße
Marion Müller
_________________
Gandhi: "Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln." www.homeopathie-praxis.de


Zuletzt bearbeitet von HpMueller am 22.05.2007, 10:24, insgesamt einmal bearbeitet
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HP Rau von Nagell



Anmeldedatum: 06.11.2006
Beiträge: 79
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 21.05.2007, 17:57    Titel: Immunstatus prüfen Antworten mit Zitat

Liebe Elfe!

Wie schon die Kollegen hingewiesen haben, ist die Ursachenforschung zwingend, d.h. Ihr Vater sollte einmal gründlich untersucht werden.
Auch eine Pilzdiät, wie Sie sie schon angesprochen haben, DARF NUR in VERBINDUNG mit einem Pilzmittel, wie Nystatin, gemacht werden.
Ihr Vater sollte unbedingt regelmäßig mit Nystatin spülen und es dann schlucken, um die Ausbreitung in den unteren gastrointestinaltrakt zu verhindern.
Noch ein Tipp meinerseits:
Ihr Vater sollte auch gezielt auf Tuberkulose untersucht werden.

Alles Gute!

Kerstin Rau Freifrau v. Nagell,HP
www.eisentherapie-praxis.de
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