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Schwere Panikattacken

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Christine Häusler



Anmeldedatum: 15.05.2007
Beiträge: 6
Wohnort: 63165 Mühlheim

BeitragVerfasst am: 22.08.2007, 13:21    Titel: Schwere Panikattacken Antworten mit Zitat

Schwere Panikattacken

August 2004

Eine 37 jährige Frau leidet unter Panikattaken. Vor 3 Jahren war sie aus diesem Grund schon mal in einer Klinik. Damals geriet sie beruflich in eine Stress-Situation, ähnlich ist die Lage auch jetzt wieder. Sie bekommt die Attacken meistens zuhause und am Wochenende. Aus heiterem Himmel geschieht es , sie bekommt Schüttelfrost ,hyperventiliert dann, Schwindel kommt dazu und plötzlich Panik alleine zu sein, verlassen zu werden. Es ist so als weicht alles aus ihrem Hirn. Sie kann sich dann auch nicht hinlegen, die Panik übermannt sie Viel Unruhe ist dabei. Danach zittert sie und ist völlig erschöpft
Die Attacken häufen sich in letzter Zeit meistens kommen sie um Mitternacht, nach dem ersten Tiefschlaf.
Wenn zuviel auf einmal auf sie zukommt kriegt sie Angst. Hitzewallungen und Herzklopfen. Bei außergewöhnlichen Belastungen im Geschäft ist es ganz schlimm, es sind unlösbare Probleme für sie. Wenn irgendein Druck ausgeübt wird, hält sie das nicht aus.
Angst vor neuen Dingen, Veränderungen und vor selbstständigen Arbeiten.
Seit sie alleine wohnt , bisher lebte sie noch bei ihrer Mutter, liegt sie ständig auf der Lauer. Sie möchte alles unter Kontrolle haben.
Mit technischen Geräten hat sie ein Problem, das hat mit einem Trauma zu tun das sie als Kind erlebte. Im Nachbarhaus hatte es gebrannt. Der Auslöser war wohl ein Gasherd.
Sie lässt keine Kerzen zuhause brennen. Angst vor Feuer.
Platzangst in geschlossenen Räumen, Menschenmengen, Flugzeug, Aufzug, aber auch in Supermärkten. Die Toilette schließt sie nie zu, aus Angst nicht mehr heraus zu kommen.
Sie fährt kein Auto wo sie sich nicht auskennt, schlechte Orientierung. Parkhäuser meidet sie.

Ihre Mutter ist auch ein sehr ängstlicher Mensch. Die Eltern ließen sich scheiden als sie im Teeniealter war. Sie konnte nie etwas ausprobieren, man hat ihr nichts zugetraut. Der Vater machte ihr immer nur Vorwürfe. Die Mutter hat sie zu sehr behütet.

Sie hatte bei der Geburt vier Brustwarzen( Syph. ), deswegen wurde sie im 16 Lebensjahr operiert. An den Narben besteht eine starke Keloidbildung.
Seit 8 Jahren besteht eine Hashimoto Thyreoitis die mit Hormonen eingestellt ist. Mandel und Blindarm OP zwischen 5 und 7 Lebensjahr.
Vor 8 Jahren Polypen Entfernung
Vor 14 Jahren Lungenentzündung, danach oft Bronchitis, bei Stress sofort Husten und eine Brustenge.

Ihr Magen flattert oft, wie sie sagt. Fett verträgt sie gar nicht, Milch auch nicht. Eier machen Blähungen und süße Sachen auch. Fisch verabscheut sie wegen den Gräten. Trinkt wenig
Gefühl von einem aufgetriebenen Bauch.

Kopfschmerzen vor der Periode, wie Migräne. Einseitig links, mit Übelkeit und Erbrechen. Schwindel ist auch dabei.
Sie ist sehr wetterfühlig. Heißes , schwüles Wetter verschlechtert ihren Zustand. Im Winter kommt es zu Depressionen. Braucht viel frische Luft.

Sie schwitzt schnell unter den Achseln, am Kopf, Hals und Brust

Ihr Schlaf ist bei Vollmond schlecht, ist dann unruhig. Sonst tief und lange.
Zuviel Schlaf verschlechtert.
Es gibt Träume die mit Verlustangst zu tun haben

Sie weint beim geringsten Anlass, sehr mitfühlend. Trost verbessert ihren Zustand, den braucht sie sogar sehr.
Es gibt auch immer mal Probleme mit dem Rücken LWS Bereich. Schultergelenk rechts schmerzt. Nackenschmerzen.
Sie sagte das wichtigste für sie ist das sie diese Panikattacken los werden will , um ein einigermaßen normales Leben zu führen. Solange die Attacken da sind schläft ihre Mutter bei ihr in der Wohnung.

Aufgrund der extremen Situation bekam sie als erstes Mittel
Calcium carbonicum LM 30


Nach 8 Wochen sehen wir uns wieder
Das Mittel Calcium ist aufgebraucht. Dadurch kam es nicht wieder zu so ausgeprägten Panikanfällen.
Allgemein fühlt sie sich wohl. Vor vier Wochen konnte sie die Nacht alleine verbringen ohne Angst.
Sie mutet sich weniger Stress zu. Da sie die ganze Zeit arbeitsunfähig war konnte sie sich besser erholen. Sie träumt in Bildern angenehme Träume

Ihre Mutter rief mich an und berichtete das sie seit ungefähr 5 Jahren sehr aggressiv zu ihr wäre. Sie benutzt dann auch Schimpfwörter, kritisiert ständig an ihr herum. Sie wird im Geschäft von ihren Kolleginnen bedrängt und aufgehetzt so dass sie denken soll, ihre Mutter wäre ein Mensch so genannter zweiten Klasse. Sie steckt da mittendrin, wird dadurch auch cholerisch. Dann sagte sie noch, sie wäre akribisch genau in allem.aus der Angst heraus es könnte ja etwas falsch laufen.

Die neue Verordnung
Arsenicum album LM 30


Wieder 8 Wochen später Folgeanamnese

Ihr geht es sehr gut. Sie fühlt sich stabil. Kein Schwindel mehr. Kein Herzrasen. Schlaf ist gut.Träume wenn Vollmond ist, aber nicht unangenehm. Sie ist nicht mehr erschöpft. Wenn die Tage grau sind hat sie Stimmungsschwankungen.
Innere Unruhe vor der Periode. Während und nach der Periode schwitzt sie stärker. Der Schweiß riecht sehr unangenehm., wie Küchenabfälle. Hitzewallungen in der Zeit der Periode.
Kopfschmerzen sind besser.

Im Geschäft läuft alles gut..Konzentration besser. Sie ist belastbarer.
Sie fühlt sich jetzt erst richtig zuhause in ihrer eigenen Wohnung. Es hat ein Jahr gedauert bis dieser Zustand erreicht war.
Obwohl sie noch vieles stört inder Wohnung. Sie sagt es ist nicht fachlich korrekt gemacht.Am meisten stört sie die Gastherme im Bad, davor hat sie sehr viel Angst.
Sie hatte im Urlaub am Strand eine Panikattacke, die Weite dort machte ihr zu schaffen.Sie ging durch die Angst durch . Danach ging es ihr gut.
Sie ärgerte sich über sich selbst das ihr das passiert ist . Die Angst machte sie aggressiv.
Neue Verordnung :
Medorrhinum LM 30 einmal wöchentlich
Pulsatilla LM 30

Drei Monate später
Es geht ihr sehr gut. Die Ängste sind viel besser, teilweise ganz verschwunden.
Alles ist entspannter, auch im Geschäft klappt alles.
Sie sagt sie fühlt sich gestärkt. Ihr Weg ist klarer. Mehr Klarheit in Allem
Alle Symptome um die Periode herum sind besser. Hitzewallungen keine mehr. Kopfschmerzen ganz selten.
Sie möchte wieder ans Meer fahren, starkes Verlangen danach. Die Weite und die Luft braucht sie.

Alles in allem haben wir ihr Ziel ereicht. die massiven Ängste sind weg.

Im Juli 2006 habe ich mit ihr telefoniert, es geht ihr immer noch sehr gut. Keine Panikattacken mehr. Sie freut sich über ihren Zustand und erlaubte mir ihren Behandlungsverlauf zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Sie sagte, es sollen viele Menschen erfahren was mit der Homöopathie alles möglich ist.

Herzliche Grüße
Christine Häusler
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